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Testbericht Scott Speed Carbon RC

SCOTT macht tolle Bikes – Stimmt!

SCOTT macht richtig gute Trail-Schuhe – Korrekt!

SCOTT macht Carbon-Race-Schuhe – What?

Ja - richtig gelesen:

Scott wirft mit dem Speed Carbon RC einen neonfarbenen Carbon-Racer in die Arena! Und - um ehrlich zu sein - dies ist nicht der erste Carbon-Schuh, den Scott entwickelt hat - dazu gleich mehr. Ob der Speed Carbon RC (RC) nicht nur optisch „ins Auge springt“, sondern auch eine entsprechende Performance an den Tag legen konnte, soll der nachfolgende Testbericht zeigen. Shop4runners hat mir den Speed Carbon RC zur Verfügung gestellt, so dass ich selbigen unabhängig von etwaigen Hersteller-Interessen testen konnte.


Einleitung


DAS UNTERNEHMEN

Zugegebenermaßen ist Scott für mich insbesondere ein formidabler Radhersteller, der eine exzellente Carbon-Expertise besitzt und folglich hervorragende Mountainbikes, TT- und Rennräder, sowie auch Gravel-Bikes produziert und erfolgreich vermarktet.

Daneben ist Scott jedoch auch im Bereich (Trail-) Running, Bergsport, Wintersport und weiteren Sportarten aktiv und erfolgreich.

Mir war jedoch nicht bewusst, dass Scott bereits vor gut 10 Jahren mit den MAKANI-Modellen (ca. 2008) bereits „Carbonplatten“ in seine Laufschuhe integriert hatte.

Die spezielle Mittefußbrücke (Dynamic Transition Bridge / DTB) sollte insbesondere die Abdruckphase unterstützen. Allerdings konnte Scott damals mit dem Makani nicht denselben „Coup“ landen wie ein bekannter amerikanischer Hersteller, der die Carbonplatte seit einigen Jahren quasi „hoffähig“ gemacht hat.


OPTIK UND VERARBEITUNG

Der Speed Carbon RC ist ein Schuh, der den Betrachter direkt „in den Bann zieht“. Das neonfarbene AIR-Mesh-Upper machen richtig was her!

Zusammen mit den schwarzen Applikationen & Logos entsteht eine im positiven Sinne „aggressive Race-Optik“.

 „Ein geiler Schuh!“ Das Design unterstreicht zudem auch die avisierten Ziele: Scott will im Bereich der Carbon-Race-Schuhe Marktanteile erobern! Die Materialanmutung ist hochwertig, die Verarbeitung ist „top“.


Optik


TECHNISCHE DATEN und HIGHLIGHTS:

Der Scott Speed Carbon RC wiegt in US13 /47,5 EU relativ niedrige 299g.

Er besitzt eine Bauhöhe von 30mm zu 25mm und somit eine Sprengung von 5mm.

Das Gewicht liegt, bezogen auf die Konkurrenz, im Mittelfeld, ebenso reizt die Bauhöhe die maximalen Möglichkeiten der World-Athletics-Bestimmungen bei weitem nicht aus.

  

Nun zu den Highlights:

Kinetic Light Foam: Dieser in der Mittesohle verwendete Schaum (EVA) soll zum einen sehr leicht und auf der anderen Seite auch eine hohe Responsivität besitzen.

Zusätzlich wurden hierbei oberhalb und unterhalb der implementierten Carbonplatte (teilweise) unterschiedlich harte Schäume verwendet, um das Lauferlebnis, den Abrollvorgang, die Stabilität und Push-Effekt weiter zu optimieren.

Die Mittelsohle weist zwei deutliche Cutouts auf, die die CARBITEX-Carbonplatte freilegen und wohl hauptsächlich Gewicht einsparen sollen.

CARBITEX-DFX-Carbonplatte: Die vom Spezialisten Carbitex zugelieferte Carbonplatte wurde von Scott maßgeblich „mitentwickelt“ und soll zum einen gewährleisten, dass der Abrollvorgang mit einem deutlichen Push-Effekt versehen wird und auf der anderen Seite so flexibel sein, dass dieser „Push“ bei unterschiedlichen Tempi auch unterschiedlich stark ausfallen soll. Der maximale „Vortrieb“ soll also bei Höchstgeschwindigkeiten generiert werden (D ynamic F le Xibility).


Technische Daten

 

SPEED-TRACTION Outsole:

 Die im Vor- & Mittelfußbereich, sowie seitlich im Fersenbereich befindlichen Gummierungen sollen einen optimalen Grip auf trocken und nassen Untergründen gewährleisten und zusätzlich auch die Abnutzung/Abrieb minimieren.

 

ER2 – Evolve Rocker2:

Das mittlerweile oft verwendete ROCKER-Shaping der Außensohle wurde von Scott noch einmal deutlich optimiert und soll nunmehr den Abroll- und Abstoßvorgang noch besser unterstützen – und dies sowohl für Vor-, Mittel- und Rückfußläufer*innen.

  

Ortholite EcoX40 Einlage:

Auch hier wurde seitens Scott nicht gespart. Ortholite ist bekannt für richtige gute Einlegesohlen, die sich beim Abrollvorgang kaum verformen und zusätzlich antibakteriell und abwaschbar sind.

 

Zwischen-Fazit:  

Auch Scott versteht es, eine „Menge Hightech“ in den RC zu implementieren.

Von daher war ich sehr auf die Eindrücke und Ergebnisse meiner Testläufe gespannt.


ENTWICKLER-INFO:

Scott hat mir die Möglichkeit gegeben, mit einem der „Entwickler“ des Speed Carbon RC ein kurzes „Video-Interview“ zu führen. Somit kann ich einige Extra-Informationen“ liefern. Der RC basiert auf einer fast 10-jährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Ziel für Scott war es NICHT, einen „Vaporfly2.0“ zu kreieren, sondern im bewussten Gegensatz dazu, einen für die Kunden interessanten und wettbewerbsfähigem Wettkampfschuh zu entwickeln, der in Sachen Performance, Preis aber auch Langlebigkeit ein sehr hohes Niveau erreicht.

Deswegen verwendet man bewusst auch keinen PEBA-basierten Mittelsohlenschaum, sondern greift auf ein „optimiertes EVA“ zurück, dass im Vergleich eine wesentlich höhere Dauerhaltbarkeit besitzt, ohne jedoch allzu große Kompromisse in Sachen „Leichtgewicht“ und Responsivität zu machen.

Hierbei wird in einem speziellen chemischen Verfahren das EVA „quasi veredelt“, um die gewünschten Parameter und Eigenschaften zu erreichen. Dies soll auch als kleiner Beitrag in Sachen „Sustainability“ verstanden werden, da die Läufer*innen somit weniger oft neue Schuhe kaufen müssen.

Besonders interessant ist hierbei auch, dass der Mittelsohlenschaum im „TOP-Layer“ (oberhalb der Carbonplatte) zwei Härtegrade aufweist: Dort ist im mittleren Fußbereich ein weicheres Material implementiert, so dass dort ein höherer Dämpfungskomfort generiert werden kann und gleichzeitig über den äußeren/seitlichen und härteren Schaum eine „Art Stützfunktion“ erreicht werden kann, die zu einer wesentlich verbesserten Stabilität beitragen soll. (Dies wird „im Netz“ teilweise deutlich vereinfacht kommuniziert) Ebenso konnte Scott durch eigene Untersuchungen feststellen, dass viele Marathonläufer*innen, die zu Beginn des Marathons „Vorfuß laufen“, bereits nach ca. 13km überwiegend (zu 61%) im Mittel- und Rückfußbereich aufsetzen.

Deswegen muss ein guter Race-Schuh auch eine entsprechende Stabilität aufweisen, um eine dauerhaft maximale Performance zu gewährleisten. Aus diesem Grund wurde auch der ROCKER (ER2) der Außensohle noch einmal optimiert.

Dieser soll sowohl beim Rückfußaufsatz als auch in der Abroll- und Abdruckphase ein extrem gutes und dynamisches Laufverhalten generieren, „Energieverluste“ am MTP-Gelenk (Metatarsophalangealgelenke - verbinden die Mittelfußknochen mit den fünf Zehenknochen) reduzieren und dabei auch weitere involvierte Gelenke „entlasten“.

 

Passform

PASSFORM:

Der RC ist auf einen relativ schmalen Race-Leisten konstruiert.

Seine Passform ist eher schmal, jedoch nicht so schmal wie bei einigen Konkurrenzmodellen, so dass sich auch mittlere und breitere Füße „wohl fühlen“ (Internal Fit System).

Der Vorfußbereich bietet ausreichend Zehenfreiheit, im Mittelfußbereich kann man den Schuh sehr gut „an den Fuß“ schnüren. Eine im oberen Mittelfußbereich (am Ende der Schnürung) befindliche Verstärkung („Band“) fixiert den Fuß noch einmal signifikant. Besonders auffallend ist die extrem versteifte Fersenkappe (dazu unten mehr).

Der Fersenkragen ist leicht sockenartig ausgekleidet, bietet jedoch nur hinten eine Polsterung und eine daumengroße „Einstiegshilfe“ (Lasche).

Hierbei ist die Naht des Kragens an der Innenseite etwas „rau“ geraten, was jedoch beim Laufen mit Socken zu keiner Zeit bemerkbar war.

 Die nur leicht gepolsterte, aber beidseitig vernähte Zunge (Performance Lasche) besitzt am oberen Ende V-förmige „Flex-Kerben“, die insbesondere beim Abrollvorgang mehr Flexibilität des Zungen-Endes gewährleisten sollen. Die Schnürung funktioniert sehr ordentlich, ist allerdings durch die schmalen Schnürlöcher etwas schwergängig. Ich musste auch auf die so genannte Marathon-Schnürung zurückgreifen, um meine Ferse gut im Schuh zu fixieren.

Hinweis: Bei meinen Testläufen scheuerten die Fersen an der harten Fersenkappe und diese verursachte beidseitig anfangs Wundblasen. Es scheint jedoch ein individuelles Thema (aufgrund einer Fersen-Vorwölbung) zu sein, welches man bei der Anprobe genauer abklären sollte.

Auf Nachfrage bei einem mir bekannten (weiteren) Händler und bei Scott selbst wurden mir diesbezüglich auch keine derartigen „Auffälligkeiten“ gemeldet/ bestätigt.


ATMUNGSAKTIVITÄT:

Das AIR-Mesh leistet hier ganze Arbeit.

Die Belüftung ist sehr gut gelungen – keine Beanstandungen.

 

GRIP:

Trotz der relativ glatten Außensohle mit dem Speed Traction Rubber, erzeugt der RC auf Asphalt, sowohl bei Nässe als auch bei Trockenheit einen sehr ordentlichen Grip.

Sobald es jedoch abseits befestigter Wege geht, sollte man berücksichtigen, dass diese Sohle dort keinen 100%-igen Grip generieren und somit auch ein Teil der „Carbon-Performance verpuffen“ kann.

 

Test


HALTBARKEIT:

Aufgrund des EVA-Mittelsohlenschaums ist davon auszugehen, dass der RC durchaus für +500km gut sein dürfte.
Siehe dazu auch oben die Entwickler-Info. Wie immer hängt dies jedoch vom Laufstil und der Art der Nutzung ab. Im Testzeitraum zeigten sich keine signifikanten Abnutzungserscheinungen.

 

DÄMPFUNG, LAUFDYNAMIK und STABILITÄT:

Der Scott Speed Carbon RC rollt extrem gut ab!

Die ER2-Rockerkonstruktion leistet formidable Arbeit!

Der Abrollvorgang über den Mittel- und Vorfußbereich wird signifikant und nahezu perfekt unterstützt (schneller „Turnover“).
Dies vermittelt ein besonderes Maß an Lauffreude!

Man sollte jedoch beachten, dass der Scott RC eher etwas „straffer“ konstruiert ist.

Er ist nicht unbequem, jedoch deutlich direkter als die meisten Top-Modelle, die mit noch dickeren Mittelsohlen - und in der Regel- sehr „weichen“ Mittelsohlenschäumen „arbeiten“.

Nach einigen Kilometern wandelt sich dieser Eindruck jedoch etwas und man gewinnt den Eindruck, dass der Mittelsohlenschaum etwas bequemer wird und sich quasi „warm gelaufen hat“.

Laut den Herstellerangaben ist insbesondere die CARBITEX-DFX-Carbonplatte sehr speziell konstruiert, so dass sie bei langsamen Tempo und im Gehen eine deutlich höhere Flexibilität aufweist und bei gesteigertem Renntempo zunehmend mehr „Rückstellkraft“ generieren soll.

Diesen „Unterschied“ konnte ich nicht signifikant feststellen, jedoch lässt sich der RC extrem gut „hochbeschleunigen“ und er vermittelt sowohl bei mittlerem als auch höherem Tempo (deutlich unter 4:00min/km) eine enorme Lauffreude.

Die hybride „Top-Layer-Mittelsohlen-Konstruktion“ mit mittig platziertem, softerem EVA, dazwischen liegender CARBITEX-Platte und etwas härterem, unterem EVA ist insgesamt sehr „torsionssteif“.

Auch die „Federhärte“ der Carbonplatte ist sehr hoch, so dass in Verbindung mit der tollen ER2-Rocker Konstruktion ein signifikanter Push in Laufrichtung generiert wird

Der RC ist durch seine spezielle Konstruktion sehr stabil: Er ist meiner Meinung nach sowohl für Fersen-/Mittel- und Vorfußläufer*innen geeignet.

 

Carbonplatte


ZWISCHEN-FAZIT:

Insgesamt kann ich den RC für alle Distanzen bis hin zum Marathon empfehlen.

Hierbei gilt es jedoch zu beachten, ob man eher direktere Schuhe oder hochgedämpfte Schuhe bevorzugt.

Der RC ist kein „Dämpfungsmonster“, sondern angenehm „direkt“. Er stellt im Vergleich zu anderen Carbon-Schuhen eine sehr interessante Alternative dar.

  

KONKURRENZ-VERGLEICH:

Nicht nur aufgrund des relativ „günstigen“ Preises von 179,99€ /UVP, ist der Speed Carbon RC NICHT mit den TOP-Carbon-Racern zu vergleichen, zumal die Mittelsohle (aufgrund des verwendeten EVAs) in Sachen Rebound nicht ganz mit den Top-Schäumen konkurrieren kann.

Ein Konkurrenzvergleich bietet sich aber mit folgenden Carbon-Schuhen an:

 

>> Adidas Adizero Boston 10:

Der Boston10 ist deutlich schwerer und auch etwas „straffer abgestimmt“, jedoch weiter geschnitten.

Der Scott RC bietet meiner Meinung nach durch die stärker ausgeprägte Rocker-Konstruktion einen gelungeneren Abrollvorgang und vermittelt mehr Lauffreude.

 

>> Puma Deviate NITRO:

Der Puma ist deutlich höher gedämpft, instabiler, aber etwas günstiger.

Seine Außensohle erzeugt aber deutlich mehr Grip abseits asphaltierte Straßen.

Der RC bietet jedoch auch abermals etwas mehr Lauffreude, der „Carbon-Push“ in Verbindung mit dem Rebound des Mittelsohlenschaums ist insgesamt auf einem ähnlichen Niveau.

Der Deviate generiert seine „Perfomance“ mehr über die voluminöse, softere Mittelsohle, der RC eher über den Rocker…

>> Der HOKA Carbon X2 kommt dem Scott RC noch am nächsten.

Beide haben eine reduzierte Sprengung von circa 5mm, liegen zwischen 280g und 300 g und sind beide in Sachen Dämpfung „direkter abgestimmt“.

Ebenso bieten sie „duale Mittelsohlen-Konstruktionen“ mit Rocker-Shaping und einer relativ steifen Carbonplatte.

Auch die Stabilität von beiden Schuhen ist auf einem hohen Niveau!

Hier ist es wirklich Geschmackssache, welchen Schuh man bevorzugt - beide begegnen sich „auf Augenhöhe“.

 

ALTERNATIVEN:

Auch Scott bietet interessante Alternativen zum Speed Carbon RC an:

Insbesondere „drängt“ sich der Scott PUSUIT (UVP 139,99€) als stimmige Alternative für Uptempo-Läufe und lange Dauerläufe an.

Im Prinzip ist dieses Modell ein RC-Modell ohne Carbon Platte.

Die Rockerkonstruktion ist weitestgehend identisch.

Auch die Bauhöhe unterscheidet sich nicht gravierend, lediglich die Sprengung beträgt statt 5mm beim Pursuit 8mm.

Somit hat man quasi einen günstigeren „Kilometerfresser“ als Alternative, die sogar etwas leichter ist (288g).

Hier der Link zu den verfügbaren Scott Modellen.
https://www.shop4runners.com/marken/scott.html

 

 Gesamtfazit


GESAMT- FAZIT:

Mit dem Speed Carbon RC gelingt Scott ein sehr gelungener Einstieg in die Carbon-Welt.

Mit einer „günstigen“ UVP von 179,99 €, einer „krassen“, sehr auffallenden NEON-Optik, sowie sehr guter Verarbeitung und hochwertigem Materialmix weiß er zu überzeugen.

Aber nicht nur Optik, Preis und Verarbeitung stimmen. Durch seine extrem gelungene ER2-Rocker-Konstruktion wird der Abroll- und Abstoßvorgang deutlich und positiv unterstützt.

Gerade Mittel- und Vorfußläufer*innen werden ihre wahre Freude am RC haben. Auch die Stabilität ist überdurchschnittlich gut. Hier zeigt die hybride Top-Layer-Konstruktion - mit einem weicheren, mittigen EVA- ihre „stabilisierende Wirkung“. Somit ist der RC grundsätzlich für alle Läufertypen geeignet.

Der Push-Effekt ist durch ER2 in Verbindung mit dem durchaus reaktiven KINETIC Light Foam und der implementieren CARBITEX-DFX-Platte sehr gelungen. Er erreicht zwar nicht Referenzniveau, dafür kann der RC aber mit einer über durchschnittlichen Haltbarkeit punkten. Das „veredelte EVA“ hat in der Regel eine deutlich höhere Laufleistung als z.B. PEBA-Schäume einiger Mitbewerber.

Der Speed Carbon RC ist „angenehm straff abgestimmt“, jedoch keinesfalls unbequem und kann auf allen Strecken von 5km bis 42km eingesetzt werden. Er ist somit eine interessante Alternative zu einigen anderen Carbon-Schuhen. Das Konzept ist absolut stimmig, gelungen und daneben überzeugen auch Optik & Preis! Beide Daumen gehen hoch. Und das „Motto“ für den Speed Carbon RC kann ich bestätigen:


„…FASTER FOR LONGER…“

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