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Sich einen Wolf laufen – über das altbekannte Problem Wundscheuern

  • 15.06.2018

Wird eine lange Laufstrecke oder sehr intensives Lauftraining absolviert, kommt es bei vielen Sportlern zu einem altbekannten Problem – dem Wundscheuern. Im Volksmund auch „sich einen Wolf laufen“ genannt, tritt dann auf, wenn Haut an Haut oder Kleidung an Haut reibt. Wird häufig ein- und dieselbe Bewegung ausgeführt, entstehen wunde Stellen, die sehr schmerzhaft sein können. Hautrötungen, Jucken, Anschwellen der Hautpartien, Blasen und Überempfindlichkeit sind die Resultate, wenn Haut extremer Reibung ausgesetzt ist. Meist treten die wunden Stellen an bestimmten Körperpartien auf.

Wo tritt Wundscheuern auf?

Die Oberschenkel: Die Innenseiten der Oberschenkel reiben gerade bei Läufern ständig aneinander. Dabei kommt es an der Innenseite und auch im Schritt zu wunden Stellen.

Die Brustwarzen: Bei Männern aufgrund der Reibung des T-Shirts mit der Haut und bei Frauen wegen der Reibung des BHs mit der Haut, können auch an den Brustwarzen wunde Stellen entstehen. Der BH sitzt bei Sportlerinnen dann zu eng oder zu locker. T-Shirts sollten eng anliegen und aus den richtigen Materialien sein, um an den Brustwarzen Wundscheuern zu vermeiden.

Die Füße: Zu enge oder schlecht verarbeitete Laufschuhe lösen auch an den Füßen bei vielen Sportlern wunde Stellen aus. Daher sollte immer ein besonderes Augenmerk auf die Wahl der Schuhe gelegt werden. Optimal passende und hochwertige Laufschuhe können dem Entstehen von Wundscheuern und Blasen vorbeugen.

Die Achselhöhlen: Da in diesem Bereich ohnehin schon Feuchtigkeit vorhanden ist und Laufen einiges an Armarbeit erfordert, kommt es auch in den Achselhöhlen häufig zur Beanspruchung der Haut. Der Schweiß, der dann an diese Stellen kommt, verschlimmert die wunden Stellen noch.

Die Leistengegend und der Po: Diese Bereiche des Körpers werden eher bei Radsportlern statt bei Läufern beansprucht. Der Sattel übt durch die Kleidung hindurch einen enormen Druck auf die Haut aus. Ergebnis ist unangenehmes Wundscheuern.

Generell kann die Haut an den unterschiedlichsten Stellen gereizt sein – je nach körperlicher Betätigung und auch der Kleidung, die der Sportler währenddessen trägt. Ein Pulsgurt zum Beispiel scheuert häufig die Haut auf. Aber auch die Nähte von Neoprenanzügen können eine entsprechende Reibung von Kleidung auf Haut erzeugen, die dann wiederum in Wundscheuern resultiert.

Wie lässt sich Wundscheuern vermeiden? Geht es um die Reibung von Kleidung auf Haut, dann kann bei der Kleidung auf gewisse Aspekte geachtet werden. Es wird zum Beispiel angenommen, dass Baumwolle eher zu Hautreizungen führt als andere Materialien. Der Grund hierfür ist, dass Baumwolle die Feuchtigkeit nicht, wie es sinnvoll wäre, vom Körper wegtransportiert, sondern diese nah am Körper hält. Es bieten sich daher eher synthetische Materialien an. Auch Kompressionskleidung kann hier sinnvoll sein. Generell sollte Kleidung mit vielen Nähten und aufgenähten Teilen vermieden werden, da diese immer zu Reibung führen. Zudem sollte im besten Fall eng anliegende Kleidung getragen werden, die nicht verrutschen kann. Laufschuhe sollten mithilfe eines Experten ausgesucht werden, damit diese optimal passen und auf keinen Fall zu eng anliegen.

Neben der Wahl der richtigen Kleidung, bietet sich noch eine weitere Möglichkeit, sich vor Wundscheuern und Blasenbildung zu schützen: pjuractive 2skin. 2skin ist ein neues Gel zum Schutz vor wunden Hautstellen, Blasen und unangenehmen Hautirritationen. Es bildet nach dem Auftragen auf die entsprechenden Hautstellen einen unsichtbaren Gleit- und Schutzfilm. Durch diesen wird die Zellstruktur der Haut gestärkt und der Druck, der auf die Haut wirkt, wird somit auf eine größere Fläche verteilt. Im Gegensatz zu anderen Produkten bleibt die Haut mit pjuractive 2skin atmungsaktiv. Das Gel kann einfach auf die besonders beanspruchten Hautstellen aufgetragen und durch mehrfaches Auftragen individuell verstärkt werden. Das Gel hat bereits Ironman Gewinner Jan Frodeno und die mehrfache Marathongewinnerin und deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt überzeugt. Mockenhaupt sagt über 2skin: „pjuractive 2skin ist das, was ich immer gesucht habe. Es legt sich wie ein Schutzfilm auf meine Haut und verhindert so das Aufreiben an der Kleidung. Weil das Gel auch noch atmungsaktiv, wasser- und schweißresistent ist, ist es für mich einfach das ideale Produkt, um die Haut beim Training oder Wettkampf zu schützen“.