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Laufsocken - Bindeglied zwischen Fuß und Schuh

Ein meist kleines Stück Stoff mit dennoch großer Wirkung. Wie wichtig gute Socken sind, hat wohl jeder Läufer schon einmal erfahren. Besser gesagt: wie wichtige gute Socken gewesen wären. Denn wenn bei jedem Schritt der Fuß schmerzt und sich gar die weißen Socken rot färben, findet der Laufspaß ein Ende.

Zugegeben: die Auswahl an Socken ist immens. Kurz oder lang, dick oder dünn, mit oder ohne Kompression, anatomisch geformt, gepolstert oder spartanisch. Wie soll man sich da zurechtfinden.

Ich durfte insgesamt 6 Paar Socken testen. Alle unterschiedlich. Nicht nur optisch. Auch konzeptionell. Aber lest selbst.

 

Allgemeines

Bevor es mit dem Test losgeht, noch einmal kurz innehalten. Was muss ich bei der Sockenwahl denn überhaupt beachten. Gibt es so etwas wie die goldene Regel?

 

Passform

Viele Laufsocken sind anatomisch gearbeitet. Es gibt also eine Socke für Links und eine Socke für Rechts. Soweit ich mich erinnern kann, war Falke die erste Marke, die die Unterscheidung zwischen links und rechts konsequent umgesetzt hat. Mittlerweile ist es zum allgemeinen Standard geworden. Zurecht. Die Markierung „L“ und „R“ zeigt also nicht nur an, welche Socke an welchen Fuß gehört, sondern ist fast schon ein Qualitätssiegel in Sachen Passform. Manche Marken unterscheiden sogar noch zwischen Damen- und Herrenmodellen.

Die Zehen sollen sich in der Zehenbox wohlfühlen, nicht eingeengt sein, aber auch nicht zwischen Falten verschwinden.

Ebenfalls wichtig: der Verlauf der Nähte. Wir alle kennen die Stellen, an denen wir am ehesten Blasen bekommen. Hier sollte sich also keine Naht befinden.

Auch für den Fersenbereich gilt das Vorgenannte: wie eine zweite Haut sollte sich die Socke an den Fuß anschmiegen. Keinesfalls sollte der Fuß in der Socke rutschen.

 

Größe

Laufschuhe sollte man - so heißt es – zumindest eine Nummer größer wählen. Und bei Laufsocken? Hier gilt diese Regel nicht. Die Socken- ohnehin dehnbar - sollen ja eng anliegen. Nun gibt es Laufsocken nicht in Einzelgrößen, sondern für mehrere Größen zusammen: von 39-42 und 43-45 oder so ähnlich. Schön und gut. Doch in welche Socken passen nun meine 42,5 Füße? In diesem Fall immer die kleinere Größe oder Größengruppe wählen.

 

Material

Die Zeiten, in denen in weißen, reinen Baumwollsocken gelaufen wurde, sind längst vorbei. Es kommen vornehmlich Funktionsfasern zum Einsatz: Polypropylen, Polyamid, Polyester, Nylon, Elastan. Allesamt strapazierfähig und feuchtigkeitsregulierend.

 

Polsterung

Auch hier ist die Bandbreite enorm: von „ein Hauch“ von Socke bis hin zu massiv gepolstert. Und das hat einen guten Grund. Schnelle Tempoeinheiten, kürzere Wettkämpfe in durchaus eng sitzenden Rennschlappen oder Läufe an heißen Tagen lassen sich in dünnen Socken angenehmer absolvieren. Auf längeren Trainingsrunden oder Rennen über Halbmarathon-/ Marathondistanz freuen sich die Füße über ein bisschen mehr Polsterung. Ultradistanz? Genau: ein Maximum an Polsterung.

Die Polsterung der Laufsocken sollte also immer im Hinblick auf den Einsatz gewählt werden. Aber Vorsicht: die Polsterung muss auch zum Schuh, besser gesagt der Schuhgröße passen. Das heißt: beim Schuhkauf also immer gleich die jeweiligen Socken tragen.

 

Der Sockentest

Folgende 6 Paar Socken durfte ich testen:

  • ADIDAS RUNNING ULTRALIGHT CREW PERFORMANCE SOCKS

  • FALKE RU 4

  • BAUERFEIND RUN PERFORMANCE MID CUT SOCKS

  • STANCE RUNNING CREW

  • NIKE SPARK LIGHTWEIGHT CREW

  • ASICS TRAINING QUARTER SOCK

12 Socken lagen also vor mir. Bis auf die Socken von STANCE war ich vorher keine der anderen Socken gelaufen. Mit welchen also beginnen? Farbe? Schaftlänge? Oder doch alphabetisch? Das erste Paar Socken im Test wurden dann die ADIDAS RUNNING ULTRALIGHT CREW PERFORMANCE SOCKS. Alphabetisch also.


Adidas


ADIDAS RUNNING ULTRALIGHT CREW PERFORMANCE SOCKS

• Material: 67 % recycelter Polyester / 29 % recyceltes Nylon / 4 % Elastan

• Größen: 34-36, 37-39, 40-42, 43-45, 46-48

• Anatomische Passform: ja

• Polsterung: ++

Farblich die eindrucksvollsten Socken. Neongelb und neonpink. Die Zehenbox und Fersenkappe in schwarz. Der Schaft ist langezogen und reicht bis kurz unterhalb der Wade. Der Sitz vom Schaftende bis zum Mittelfuß ist kompakt. Die Polsterung von Zehenbox und Fersenkappe ist mäßig. Die Flachnähte fühlen sich sehr angenehm an. Das Material am Spann hat andere Maschen als die übrigen Bereiche und ist sehr luftig gearbeitet. Gut für die Atmungsaktivität. AEOROREADY nennt sich das was früher CLIMACOOL hieß. Das Material ist gleichgeblieben. Die Funktion auch. Der Mittelfuß samt Fußgewölbe wird von einer neonpinken Manschette stützende umfasst. So soll die Ermüdung dieses Bereiches und das Absinken des Fußes hinausgezögert werden. Am auffälligsten sind die eingearbeiteten kreisrunden 3D Elemente im Achillessehnenbereich. Sie sorgen für einen konstanten Druck auf das Gewebe, sollen die Durchblutung und somit die Sauerstoffversorgung erhöhen und schließlich eine Ermüdung oder gar Entzündung der Achillessehne verhindern.

Mit den ADIDAS RUNNING ULTRALIGHT CREW PERFORMANCE SOCKS bekommt man aber viel Socke. Das war mein erster Eindruck. Viel Socke fürs Auge und auch viel Material für den Fuß. Einmal angezogen bestätigt sich dieser Eindruck nicht. Die ADIDAS RUNNING ULTRALIGHT CREW PERFORMANCE SOCKS sitzen wahnsinnig angenehm am Fuß. Eigentlich merkt man sie gar nicht. Besonders überzeugt war und bin ich von der Zehenbox. Diese bietet meinen Zehen viel Platz, wirft dennoch keine Falten. Gerade auf längeren Runden von 30+ Kilometer, wenn die Zehenspreizung weiter wird, empfand ich die Socken sehr angenehm. Die mittlere Polsterung hat ihren Teil dazu beigetragen. Inwieweit die 3D Elemente im Fersenbereich einen tatsächlichen Effekt haben, kann ich nicht beurteilen. Glücklicherweise hatte ich nie Probleme mit der Achillessehne. Den leichten Druck auf die Sehne empfand ich aber sehr angenehm.

Fazit

Für mich sind die ADIDAS RUNNING ULTRALIGHT CREW PERFORMANCE SOCKS ideale Socken für Läufe bei moderatem Tempo gerne bis zur Marathondistanz oder auch darüber hinaus. Aufgrund des langen Schaftes und des üppigen Materials der 3D Elemente sind die ADIDAS RUNNING ULTRALIGHT CREW PERFORMANCE SOCKS für mich eher etwas für kühlere Tage, die frühen Morgenstunden oder eine Laufrunde am Abend.

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Asics


ASICS TRAINING QUARTER SOCK

• Material: 69% Baumwolle, 2% Elasthan, 5% Polyamide, 24% Polyester

• Größen: 35-38, 39-42, 43-46, 47-49

• Anatomische Passform: nein

• Polsterung: ++

Oh yes! Weiße Socken! Ehrlich gesagt: ich habe keine Ahnung, wann ich das letzte Mal weiße Socken anhatte. Egal. Hier hatte ich also ASICS TRAINING QUARTER SOCKs zum Test. Klassischer geht es kaum. Keine anatomische Passform, kein großes Chichi. Ferse und Zehenbox sind angenehm, mittelstark gepolstert. Das Material am Spann ist leichter, luftiger gestrickt als der Rest. Ein strafferer Einsatz umgibt den Mittelfuß und soll das Fußgewölbe stützen. Der Schaft sitzt kompakt und der Bund schließt mittelhoch ab. Keine anderen Socken haben so einen hohen Baumwollanteil wie die ASICS TRAINING QUARTER SOCKs. Zugegeben: Baumwolle, vor allem wenn sie so fein gestrickt ist wie bei den ASICS TRAINING QUARTER SOCKs, schmeichelt dem Fuß schon besonders. Der Sitz ganz allgemein ist in Ordnung. Die Zehenbox war mir jedoch zu unspezifisch. Anatomisch gesehen schwierig. Die Nähte passten nicht so ganz. Im Vergleich zu den anderen Socken im Test, sind die Nahtabschlüsse, also links und rechts der Zehenbox, durchaus grob gearbeitet. Das hat sich bei Läufen jenseits der 15 km negativ bemerkbar gemacht. Hinzu kamen ein doch störender Faltenwurf in der Fußinnenseite.

Fazit

Die ASICS TRAINING QUARTER SOCKs sind für mich mehr Allround-Sportsocken als reinrassige Laufsocken. Dennoch denke ich, dass sie für den richtigen Fuß auch ein durchaus passabler Begleiter auf kurzen bis mittleren, gemächlichen Trainingsläufen sein könnten. Schnelle, dynamische Läufe oder lange Strecken stehen den ASICS TRAINING QUARTER SOCKs nicht wirklich gut zu Gesicht. Aber wer sein Stabi-Training in Socken absolvieren will und dabei eine kleine Runde zum Aufwärmen dreht, kann getrost zu diesen Socken greifen. Eigentlich war es von Anfang an klar für was sich die ASICS TRAINING QUARTER SOCKs am besten eigenen. 

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BauerFeind


BAUERFEIND RUN PERFORMANCE MID CUT SOCKS

• Material: 88% Polyamid, 12% Elasthan

• Größen: 38-40, 41-43, 44-46

• Anatomische Passform: ja

• Polsterung: ++

Wer Bauerfeind hört, denkt wohl sofort an Bandagen und Sportverletzungen. In meinem Schrank findet sich auch das ein oder andere orthopädische Stützelement. Doch Bauerfeind kann auch Socke. Laufsocke. Und das gar nicht mal so schlecht. Die Hahner-Twins haben die Socken von Bauerfeind erstmals in mein Bewusstsein gerückt. Können die also wirklich was? Die Socken selbstverständlich.

Der erste Blick und es klingelt im Ohr: Bauerfeind. Manschettenartig kommen die mittellangen BAUERFEIND RUN PERFORMANCE MID CUT SOCKS daher. Und das sei gleich vorweg verraten: sie sehen nicht nur so aus, sie fühlen sich auch so an. Sind aber Laufsocken. Sehr gute Laufsocken sogar. Perfekter Sitz und ein wahnsinnig guter Halt. Irgendwie Vakuum. Wie gemacht für jemanden mit einem leicht instabilen Sprunggelenk. Von der Fußsohle, über den Spann und oberhalb des Sprunggelenks vorbei sorgt ein spezielles Strickelement für Stabilität. Die mittelstarke Polsterung im Zehen- und Fersenbereich dämpft ideal. Durchdacht sind die anatomischen Aussparungen etwa im Zehenknick, im Flexbereich des Sprunggelenks und entlang der Achillessehne. Die BAUERFEIND RUN PERFORMANCE MID CUT SOCKS passen sich damit ideal der Fußbewegung während des Laufens an.

Fazit

Die BAUERFEIND RUN PERFORMANCE MID CUT SOCKS sind Laufsocken, die sehr viele Stabilität vermitteln. Der Kompressionseffekt unterstützt zudem die Blutzirkulation. Schwere Füße hatte ich in den BAUERFEIND RUN PERFORMANCE MID CUT SOCKS nicht. Allein das Anziehen ist wie bei allen Socken mit Kompression etwas mühsam. Einmal angezogen gibt es jedoch kein Verrutschen. Polsterung und Stützelemente sorgen natürlich für viel Material. Bei 35 Grad im Schatten greife ich lieber zu einem anderen Fußkleid. Auf längeren Läufen in ungleichmäßigem Gelände abseits von Asphalt sind die BAUERFEIND RUN PERFORMANCE MID CUT SOCKS eine sehr gute Wahl. Wer auf der Suche nach Sprunggelenksocken ist, wird an diesen Socken kaum vorbeikommen.

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Falke


FALKE RU 4

• Material: 40% Baumwolle, 40% Polypropylen, 20% Polyamid

• Größen: 39-41, 42-43, 44-45, 46-48

• Anatomische Passform: ja

• Polsterung: ++

FALKE – die Mutter aller anatomisch geformten Laufsocken. Bitte nagelt mich nicht fest. Für mich ist das zumindest so. Es ist – so viel ist klar – eines der entscheidendsten Merkmale für eine optimale Passform. Ja, die richtige Größe vorausgesetzt. Auch bei den FALKE RU4 ist das Größenangebot sehr engmaschig. Daumen hoch dafür!

Die FALKE RU 4 sind eine von zwei Socken in meinem Text, die einen Baumwollanteil haben. Das merkt man an der Haptik und auch am Tragegefühl. Sie haben trotz Baumwollanteil ein gutes Feuchtigkeitsmanagement, sie schmeicheln dem Fuß, packen nicht so kräftig zu wie andere, aber – so mein Eindruck – werden mit zunehmender Laufstrecke weiter. Nachdem ich dies bei den Socken von ASICS auch feststellen konnte und bei den anderen Testsocken ohne Baumwolle nicht, sehe ich hier wohl ein Cotton-Gate? Das liest sich dramatischer als es im Ergebnis ist: Druckstellen oder gar Blasen habe ich keine bekommen. Das engmaschige Größenangebot zahlt sich also aus.

Die Polsterung der FALKE RU 4 von der Zehenbox, entlang der Fußsohle bis zur Fersenkappe und den unteren Bereich der Achillessehne ist mittelstark. Was mir sehr gut gefallen hat, ist der breite Bund der FALKEN RU4. Da schneidet nichts ein. Wirklich sehr angenehm.

Fazit

Die FALKE RU4 ist für mich eine klassischer Allround-Laufsocke mit angenehmem Sitz, ausreichender Polsterung und hohem Tragekomfort. Getrost kann man sich auf eine top Verarbeitung verlassen. Wie oben schon beschrieben, hatte ich den Eindruck, dass die Socken mit den Laufkilometern gefühlt weiter werden. Das hat bei mir zwar zu keinen Problemen wie Verrutschen der Socken oder gar Blasen geführt, dennoch würde ich empfehlen bei der Größenwahl zumindest einmal die nächst kleinere Größe zu probieren. Wer also eine „kleine 44“ hat, kommt mit der Größe 42-43 unter Umständen besser zurecht.

Die FALKE RU4 empfehlen sich aus meiner Sicht für Trainingsläufe bei moderatem Tempo auf kurzen bis hin zu mittleren Distanzen.

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NIKE


NIKE SPARK LIGHTWEIGHT CREW

• Material: 85 Polyester / 5% Elastan

• Größen: 36-38, 38.5-40.5, 41-43, 44-45.5, 46-48, 48.5-50

• Anatomische Passform: nein

• Polsterung: -

So kann Minimalismus aussehen. Zumindest im Vergleich zu den meisten Socken in meinem Test. Schwarz mit kleinem Swoosh am Schienbein. Die NIKE SPARK LIGHTWEIGHT CREW Socken sind in der Tat leicht und luftig. Vom Spann bis über das Sprunggelenk zieht sich ein ultradünner, durchsichtiger Strickeinsatz. Quergewebte Einsätze sorgen für Stabilität. Mehr Atmungsaktivität in diesem Bereich geht kaum. Die filigrane Struktur geht schnell kaputt, war meine erste Befürchtung. Bisher deutet aber nichts auf einen Materialverschleiß hin.

Die Fußwölbung bekommt bei den NIKE SPARK LIGHTWEIGHT CREW Socken eine Art Lifting verpasst. Ich hatte das Gefühl, dass unsichtbare Fäden das Fußgewölbe nach oben ziehen. Super angenehm.

Eine Polsterung von Zehenbox und Fersenkappe sucht man vergebens. Diese Bereiche sind lediglich dichter gestrickt.

Der Sitz um die Ferse und Sprunggelenk ist straff. Ich hatte das Gefühl einer leichten Kompression. Alles in allem sitzen die NIKE SPARK LIGHTWEIGHT CREW Socken sehr eng. Das merkt man definitiv beim Anziehen.

Fazit

Perfekter Sitz und das bei fehlender anatomischer Passform. Es geht also auch ohne. Dies mag auch an den kleinen Größenschritten liegen. Die NIKE SPARK LIGHTWEIGHT CREW kommen mit extrem wenig Material aus. Erstklassig für heiße Temperaturen. Der Feuchtigkeitstransport funktioniert extrem gut. Die fehlende Polsterung habe ich nicht vermisst. In Abhängigkeit von Vorliebe und der Passform der Schuhe, kann man mit den NIKE SPARK LIGHTWEIGHT CREW auch längere Strecken laufen. Ansonsten eignen sie sich ideal für die schnellen 10-Kilometer an heißen Tagen mit anschließender Abkühlung im See oder Bach. Dabei können die NIKE SPARK LIGHTWEIGHT CREW auch gerne an den Füßen bleiben. Im Handumdrehen sind sie nämlich wieder trocken.

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Stance


STANCE RUNNING CREW

• Material: 85 % Nylon, 8 % Polyester, 7 % Elasthan

• Größen: M (38-42), L (43-46), XL (47-50)

• Anatomisch Passform: ja

• Polsterung: +++

Socken von STANCE! Da ist was geboten. Nicht nur im Hinblick auf Performance. Nein! Es gibt auch mächtig was auf die Augen. STANCE hat Farbe, Muster und auch Marvel Comics in den Laufalltag gebracht. Bunt und wild darf es sein. Und mit dem Rockstar der Trail- und Ultraszene Anton Krupicka steht eine der großen Persönlichkeiten des Laufsports als STANCE Ambassador am Start.

Ich war als Spiderman unterwegs und bin auch ohne Superheldenkräfte von den STANCE RUNNING CREW Socken begeistert. Zugegeben: ich war schon vor diesem Test ein Fan dieser Marke. Nicht nur weil sie mitunter schrill sind: sie bestechen auch rein qualitativ. 5 Etappen des Transalpine Run in nur einem Paar Socken und das auch noch ohne Wäsche zwischendurch. Die Socken von STANCE halten was aus.

Die anatomische Passform überzeugt. Der Sitz ist bombastisch. Die STANCE RUNNING CREW Socken geben ein sehr direktes Gefühl an Stabilität, zupackend. Gerade bei den hoch geschnittenen Modellen mit zwei über die Wade seitlich nach oben geführten Zugbändern stellt sich ein leichtes Gefühl von Kompression ein.

Während der Schaft engmaschig gestrickt ist, überzeugt der Fußrücken durch eine luftige Materialstruktur. Eine spezielle, eingesetzte Brücke im Sohlenbereich stützt das hintere Fußgewölbe und zieht es förmlich nach oben. Die Polsterung im Zehen- und Fersenbereich ist ordentlich. Das zahlt sich auf längeren Distanzen deutlich aus.

Fazit

Die STANCE RUNNING CREW Socken begeistern sowohl optisch als auch technisch. Der gute, kompakte Sitz, die großzügige Polsterung, der hochgezogene Schaft bilden gute Voraussetzungen für einen langen Tag draußen. Im Test durfte ich die Größe Large (43-46) testen. Meine Laufschuhe haben 43 1/3 und ich würde die Socken in diesem Fall in Größe M (38-42) empfehlen für noch mehr Unterstützung. Wer weiß: vielleicht klappt es dann auch mit den Superheldenkräften.

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