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Eisbad zur Regeneration im Sport

  • 15.06.2018

Eisbad zur Regeneration im Sport

Die Regeneration spielt im (Leistungs-)Sport eine zentrale Rolle, je schneller der Körper regeneriert, desto schneller kann man einen neuen Reiz setzen. Eine der beliebtesten Methoden ist das Eiswasserbad. Ob Marathon, Triathlon oder auch Fußball, im Profisport gehört es schon fast zum guten Ton, dass man nach intensiven Belastungen im Training oder nach Wettkämpfen ins kühle Nass steigt.

Doch was verbirgt sich dahinter und wie wird es sinnvoll eingesetzt?

Um den Körper vor Kälte zu schützen und die Körperkerntemperatur konstant zu halten, kommt es beim Eintauchen in das Eisbecken zu einer Verengung der Blutgefäße. Nach Beenden der Kühlung weiten sich die Gefäße wieder und es kommt zu einer stärkeren Durchblutung des Gewebes. Durch die verbesserte Blutzirkulation werden die Abfallprodukte, welche bei harten Belastungen entstehen, schneller abgebaut. Ein weiterer positiver Effekt ist die Kompression die durch den hydrostatischen Druck auf das Gewebe wirkt.

Studien konnten zeigen, dass sich die Symptome des Muskelkaters, verglichen mit Ruhe oder keinen Maßnahmen, reduzieren lassen. Der Effekt zur Reduzierung von Schmerz bzw. eine schnellere muskuläre Erholung war allerding eher klein bis mittelmäßig. Aus eigener Erfahrung empfinde ich die Methode dennoch als sehr angenehm und positiv im Trainingsalltag.

Für einen positiven Effekt sollte man 10-15min in ca. 12-15°C kaltem Wasser verweilen. Wenn man das Ganze Zuhause in der Badewanne machen möchte, sollte das Wasser die Beine komplett bedecken. Je nach Außentemperatur reicht das kalte Wasser aus dem Wasserhahn aus und muss nicht zusätzlich mit Eis gekühlt werden. Wichtig ist, dass der Oberkörper nicht auskühlt. Es bietet sich daher an, einen trockenen Pullover oder ein T-Shirt überzuziehen. Danach gut abtrocknen und warm einpacken, damit sich die Gefäße jetzt vollkommen öffnen können und die Regeneration optimal ablaufen kann.